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Gute Gründe

Gründruck öbv-Richtlinie "Wasserundurchlässige Betonbauwerke - Weiße Wannen"

Erstmals wurde eine ÖVBB-Richtlinie „Wasserundurchlässige Betonbauwerke - Weiße Wannen“ 1999 aufgelegt. Im Jahr 2002 flossen die damaligen Neuerungen von bereits europaweit aufgelegten und ins österreichische Normenwerk übernommenen Regeln ein, vor allem jene der Betontechnologie. Auch wurden die Erfahrungen der ersten Jahre verarbeitet. Schließlich führte die Überarbeitung 2009 zur vollen Implementierung der Eurocodes und Betone für den Hochbau wurden aufgenommen. In der gegenständlichen Überarbeitung wurden zahlreiche Änderungen und Neuerungen durchgeführt, aber gleichzeitig versucht, die bewährten und gewohnten Grundregelungen zu belassen.

Als wesentliche Neuerungen sind anzuführen:
  • Ein neuer Betonstandard „BS 1 PLUS“ wird eingeführt. Für das Bemessungsmodell „Weiße Wanne optimiert“ ist er zu verwenden, bei „Weiße Wanne klassisch“ kann er - neben dem bisherigen BS 1 - verwendet werden. Dann darf allerdings die Frischbetontemperatur von 22 °C auf 25 °C angehoben werden.
  • Das Bemessungsmodell „Weiße Wanne optimiert“ wird eingeführt. Es hat die Rissevermeidung durch die Bemessung der Gebrauchstauglichkeit bei überwiegender Zwangsbeanspruchung zum Ziel. Zur leichteren Handhabbarkeit wurde ergänzend ein neues öbv-Merkblatt „Analytisches Bemessungsverfahren für die Weiße Wanne optimiert“ erstellt. Das bisherige Bemessungsprinzip wird als Bemessungsmodell „Weiße Wanne klassisch“ bezeichnet.
  • Die Betonstandards BS 2 und BSH entfallen in dieser Richtlinie. Das öbv-Merkblatt „Temperaturoptimierter Beton mit verringerter Rissneigung“ wird zukünftig weitere Anwendungsmöglichkeiten dieser Betone sicherstellen.
  • Die Anforderungsklasse A3 (feucht) wird von gegenständlicher Richtlinie nicht mehr abgedeckt.
  • Für Straßenunterführungen aus Weißen Wannen wurden Regelskizzen erstellt.
  • Die Positionsbeispiele wurden an die Neuerungen angepasst und mit weiteren Texten (kompatibel mit den Regelskizzen und der „Standardisierten Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur - LB-VI“) ergänzt.

Wie in der öbv üblich, wurde auch die gegenständliche Überarbeitung von Vertretern der Auftraggeber, der ausführenden Unternehmen, der Zulieferer, der Versuchs- und Forschungsanstalten, der Universitäten und der Betonhersteller sowie der Planer durchgeführt. Durch die Mitwirkung aller Beteiligten wurde versucht, eine möglichst breite Streuung der Interessen und Notwendigkeiten abzudecken.

Auch in Zukunft soll die gemeinsam getragene und gemeinsam zu tragende Idee der „Weißen Wanne“ zur gesicherten Anwendbarkeit verhelfen. Von der Entwicklung, der Planung, der Ausführung bis zur Instandhaltung des fertigen Bauwerkes über viele Jahrzehnte spannt diese Richtlinie den Bogen.


Hier können Sie den Gründruck der öbv-Richtlinie "Wasserundurchlässige Betonbauwerke - Weiße Wannen" bestellen.

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