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Gute Gründe

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Die  Österreichische Bautechnik Vereinigung hat am 23.1.2018 zu einer Diskussionsrunde zum Thema Building Information Modeling in Hochbau und in der Haustechnik geladen. Dazu hat Michael Pauser (öbv) Vertreter von Bauherrn, Facility Management, Planer, TGA und Ausführung gebeten sich den Fragen aus dem Auditorium zu stellen.

BILD: Von links nach rechts: Weingrill (BIG), Pipp (ÖBB-Immo), Kovacs (MA 34), Holzer (FCP), Schindler (Allplan), Wagner (Porr), Schachinger (Swietelsky)

Der Grundtenor lautete: Es müssen mehr Pilotprojekte umgesetzt werden um daraus in der Praxis lernen zu können, entstandene Probleme im nächsten Projekt zu vermeiden und sich somit laufend verbessern zu können.

Unter der Diskussionsleitung von Mario Rabitsch (STRABAG), in seiner Funktion als Leiter des öbv-Arbeitsausschusses „BIM im Hochbau“, sind folgende Statements aus der Diskussionsrunde entstanden:

Claudius Weingrill (BIG): „Zusammenrücken von Bauherrn, Planer und Bauausführende forcieren um ein gemeinsames Verständnis zu erarbeiten, das in der Zukunft bis hin zu einem BIM-gerechten Vergabemodell führen kann“

Thomas Pipp (ÖBB-IMMO): „Der Bauherr wünscht sich für seine Projekte aus einer Vielzahl von Ingenieurbüros und Bauunternehmungen, mit in BIM gut ausgebildeten Mitarbeitern, wählen zu können. Als ein wesentlicher Schritt gilt eine vereinheitlichte BIM- Sprachregelung.“

Peter Kovacs (MA34): „Gemeinsam in den einzelnen Phasen die Erwartungshaltungen mitgeben um Verständnis und den Nutzen für alle generieren zu können“.

Rene Holzer (FCP): „Es muss eine 100prozentig funktionierende  Schnittstelle zwischen Planer und Bauausführenden  angestrebt werden um den vollen Nutzen aus BIM ziehen zu können.“

Susanne Schindler (ALLPLAN-TGA): „Daten- und Prozessmodelle werden benötigt um die TGA-Produktdaten eingeben zu können.“

Gernot Wagner (PORR): „In der derzeitigen Übergangsphase zu BIM ist das Nachmodellieren aus Architekturplänen in 2D Praxis. Das Nachmodellieren ist mittlerweile zeitsparender als aus den konventionellen Plänen Massen zu ermitteln.“

Hanspeter Schachinger (SWIETELSKY): „Die Politik sollte, nach Vorbild des Stufenplanes in Deutschland, vorschreiben ab wann welcher BIM-Level in Österreich gültig ist.“

Zum Abschluss brachte Willi Reismann (iC-Consulenten), als öbv-Arbeitskreisvorsitzender „BIM in der Praxis“ ein, dass bereits viele Schriften der Plattform 4.0 zum Thema Digitalisierung herausgegeben wurden und nun auch eine  Schrift  zu BIM im Hochbau und Haustechnik als einer der Vorbote zur Ende 2018 erscheinenden öbv-Richtlinie „BIM in der Praxis“ veröffentlicht wird. Dieses öbv-Regelwerk soll neben einer Road map, aufbauend auf einer Studie von Prof. Gerald Goger (TU-Wien), von bmvit und der WKO in Auftrag gegeben, das Miteinander in BIM wesentlich erleichtern. Denn nur, wenn Bauherr, Planer, Bauausführender, Zulieferer und FM mit BIM firm sind und die gewünschte Software erstellt ist, kann für den Lebenszyklus eines Bauobjekts ein echter Mehrwert generiert werden.

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